Einleitung

Viele Erklärungen zu «ADHS» blenden grundsätzliche kritische Erwägungen völlig aus

Einleitung

Es erscheint uns bezeichnend für eine vorgeblich organische Krankheit namens ADHS, dass es mangels objektiver Forschungsbefunde sogenannter Konsenserklärungen bedarf. Ein Gremium von Fachleuten spricht einen Text ab, wobei Fachleute, die das Konstrukt ADHS kritsch sehen, erst gar nicht zugelassen werden. Solche Konsenserklärungen sind denn auch einseitig und geben keineswegs den Konsens einer repräsentativen Fachleute-Auswahl wieder. Dennoch gelten sie für viele Fachleute und vor allem Laien, nicht weiter hinterfragt, als Richtlinie und Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis.

Derzeit kursieren mehrere solcher einseitiger Konsenserklärungen, z.B. diejenige der Ärztekammer oder diejenige von Barkley. Diese Erklärungen blenden grundsätzliche kritsche Erwägungen völlig aus. Konferenz ADHS hat deshalb eine eigene Konsenserkärung ausgearbeitet, die diese kritischen Aspekte zu ADHS zusammenfasst. Desweiteren wurden die wichtigsten Aspekte in einer kürzeren Positionserklärung zusammengefasst. Dies geschieht in Ergänzung und Zusammenarbeit mit anderen kritischen Konsenserklärungen, wie sie Timimi und auch die italienische Erklärung anbieten.

Hier geht's zur Positionserklärung

 

Hier geht's zur Kölner Konsenserklärung

Unsere Arbeit

«Wir sind ein Zusammenschluss von namhaften Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen, die sich für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema ADHS einsetzen.»

Unsere Vision

«Unsere Vision ist es, die Öffentlichkeit zu ermächtigen, das gegenwärtige schulmedizinische ADHS-Konstrukt kritisch zu hinterfragen und damit der einseitigen Biologisierung kindlichen Verhaltens entgegenzuwirken».

Governance

Die Konferenz ADHS wird durch den Vorstand geführt und durch das Kuratorium beraten. Der Generalsekretär vertritt die Konferenz ADHS nach aussen.